Halsschmerzen bei einem 41-jährigen Mann

Gattung: Mensch
Geschlecht: Männlich
Alter: 41
Händigkeit: Rechts
Konfliktinhalt: „Brockenkonflikt“ infolge eines gebuchten Fluges

In den letzten Tagen habe ich eine interessante Beobachtung gemacht, die für mich (M.) sehr gut zum Thema Brockenkonflikt passt. Rückblickend hatte ich den Eindruck, dass bei mehreren Menschen nahezu zeitgleich die Heilungsphase eingesetzt hat.

Ausgangspunkt war eine seit ca. drei Monaten anhaltende belastende Situation rund um einen Flug nach Spanien, den ich (M.) bereits Anfang des Jahres gebucht hatte. Der Plan für mich und meine Freundin V. war, dass wir dort den Jakobsweg laufen wollten. Über Wochen und Monate war ich innerlich hin- und hergerissen: Sollen wir fliegen oder nicht? Soll ich den Flug stornieren oder lieber doch nicht? Und vor allem: Wie soll das mit meiner Arbeit auf dem Jakobsweg überhaupt funktionieren? Ich kaufte sogar bereits einen ultraleichten Laptop und kalkulierte darauf, dass ich am Abend immer zwei bis drei Stunden arbeiten würde. Aber würde das alles wirklich so funktionieren oder würde mein Online-Business darunter leiden, weil meine Produktivität in diesem Zeitraum stark absinken würde? Diese Unsicherheit hat mich dauerhaft über mehrere Wochen stark beschäftigt.

Kurz vor dem Flugtermin stornierte ich unsere Flüge, denn ich hatte zum Glück eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Der Flug wäre eigentlich am Sonntag gewesen. In dem Moment, als klar war, dass wir nicht fliegen werden und stattdessen noch mindestens einen Monat mehr Zeit bleibt, um mich auf meine Arbeit zu fokussieren, fiel plötzlich eine große innere Spannung ab. Mir fiel buchstäblich ein Stein von den Schultern.

Interessant war, dass nicht nur ich darauf reagiert habe, sondern auch meine Freundin V. Sie hatte schon am Sonntagabend erste Symptome, und ich selbst habe am Montagmorgen gemerkt, dass mein Hals anfängt zu kratzen. Zunächst waren es nur leichte Halsschmerzen, aber ab Dienstag wurde es bei mir richtig heftig: Fieber, starke Halsschmerzen und eine unruhige Nacht, in der ich kaum schlafen konnte. Am nächsten Morgen war es zwar schon etwas besser, aber die Nacht war wirklich hart. Am Tag stabilisierte sich mein Gesundheitszustand wieder merklich, aber ich hatte wenig Energie und weiterhin Hals- sowie Kopfschmerzen. In der darauffolgenden Nacht wachte ich gegen 2 Uhr schweißgebadet und mit vollkommen verschwitztem T-Shirt auf, welches ich wechseln musste. Am Morgen realisierte ich, dass zwar noch leichte Halsschmerzen und etwas Schnupfen vorhanden waren, aber die Kopfschmerzen waren weg und ich konnte wieder meinem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

Zuerst habe ich mich gefragt, woher das plötzlich kommt und welches gemeinsame Ereignis bei V. und mir gleichzeitig so eine Reaktion ausgelöst haben könnte. Dann wurde mir klar, dass es sehr wahrscheinlich mit der Entscheidung rund um den Spanienflug zusammenhing. In dem Moment, in dem feststand, dass wir nicht fliegen und hierbleiben, war der innere Druck weg. Für mich fühlte es sich so an, als hätte genau das die Heilungsphase ausgelöst.

Dazu kommt noch ein weiterer Aspekt: Da ist dieser Holländer, dessen Name J. lautet, ein Bekannter von V., ungefähr 65 Jahre alt. Ein netter Mann, der nicht viele Freunde hat. Trotz des großen Altersunterschiedes zählt V. sicherlich zu seinen wichtigsten und liebsten Kontakten. Deshalb sagte er ihr auch in den vergangenen drei Monaten immer wieder: „Wie? Du willst so lange nach Spanien? (Geplant waren zwei bis drei Monate). Dann sehen wir uns ja mehrere Monate nicht mehr?! Was soll ich denn dann ohne dich hier machen?“

Er war am Montagnachmittag bei uns im Hotel und war ebenfalls gesundheitlich etwas angeschlagen (leichte Grippe). Meine Vermutung ist, dass auch bei J. eine Art Erleichterung eingesetzt haben könnte, als meine Freundin V. ihm sagte, dass wir doch nicht fliegen und noch länger hierbleiben. Vielleicht war da bei ihm ebenfalls der innere Druck weg, weil er sich gefreut hat, sie weiterhin sehen zu können.

So komme ich zu dem Eindruck, dass eine einzige Entscheidung – nämlich der Verzicht auf den Flug nach Spanien – bei drei Menschen eine ähnliche Reaktion ausgelöst hat. Für mich zeigt das sehr deutlich, wie stark ungelöste innere Konflikte wirken können und was passiert, wenn der „Brocken“ endlich gelöst ist.

Marcins Kommentar

Wann wird ein biologischer Konflikt gegenstandslos?

Antwort: Dann, wenn sein Inhalt als belanglos empfunden wird.

Genau das ist hier geschehen.

Durch die eindeutige Zuordnung bzw. Korrelation der vorliegenden Symptomatik zu einem der drei Keimblätter können wir in der Germanischen Heilkunde® nicht nur unmittelbar den Konfliktinhalt bestimmen, sondern auch erkennen, aus welchem Gehirnteil diese Symptomatik – oder genauer: das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) – gesteuert wird. Der Berichtverfasser hat zutreffend erkannt, dass es sich bei ihm um einen „Brockenkonflikt“ handelt. Dieses SBS wird vom Stammhirn (Pons) gesteuert und führt auf der Organebene in der aktiven Phase (ca‑Phase) zu Zellplus. Betroffen war in diesem Fall das Adenoepithel des Rachens (vermutlich die Tonsillen/Gaumenmandeln). Das Zellplus selbst verursacht in der ca‑Phase keine Schmerzen. Erst mit der Konfliktlösung treten die Beschwerden durch den tuberkulösen Abbauprozess auf. Zurück bleibt eine harmlose Kaverne (hier: ein vernarbter Hohlraum im Gewebe der Tonsillen) mit Kalkrückständen.

Die Konfliktmasse (= Lösungsmasse) entspricht in der Grafik der Zweiphasigkeit (siehe meinen Einführungsvortrag) der Summe der Integrale unter der ca‑Phase‑Kurve und der Epi‑Krise‑Kurve (blau) sowie der Integrale unter der pcl‑Phase‑A‑Kurve und der pcl‑Phase‑B‑Kurve (rot).

Typisch für ein gelöstes stammhirngesteuertes SBS sind nächtliche Schweißausbrüche:
[…] In der darauffolgenden Nacht wachte ich gegen 2 Uhr schweißgebadet und mit vollkommen verschwitztem T‑Shirt auf, welches ich wechseln musste. […]

Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, welche Halsseite betroffen war. Ich vermute jedoch, dass das SBS überwiegend die linke Halsseite betraf – den „schlechten Brocken“, der bereits „verschluckt“ wurde (hier: der gebuchte und letztlich nicht gewollte Flug nach Spanien) loswerden wollen.
[…] Der Plan für mich und meine Freundin V. war, dass wir dort den Jakobsweg laufen wollten. Über Wochen und Monate war ich innerlich hin‑ und hergerissen: Sollen wir fliegen oder nicht? Soll ich den Flug stornieren oder lieber doch nicht? Und vor allem: Wie soll das mit meiner Arbeit auf dem Jakobsweg überhaupt funktionieren? Ich kaufte sogar bereits einen ultraleichten Laptop und kalkulierte darauf, dass ich am Abend immer zwei bis drei Stunden arbeiten würde. Aber würde das alles wirklich so funktionieren oder würde mein Online‑Business darunter leiden, weil meine Produktivität in diesem Zeitraum stark absinken würde? Diese Unsicherheit hat mich dauerhaft über mehrere Wochen stark beschäftigt. […]

Es ist möglich, dass auch die rechte Halsseite beteiligt war. Aufgrund der Hinweise im Text liegt nahe, dass der „gute Brocken“ mit der gewonnenen Zeit für die Arbeit zusammenhängen könnte:
[…] In dem Moment, als klar war, dass wir nicht fliegen werden und stattdessen noch mindestens einen Monat mehr Zeit bleibt, um mich auf meine Arbeit zu fokussieren, fiel plötzlich eine große innere Spannung ab. Mir fiel buchstäblich ein Stein von den Schultern. […]

Anmerkung: Eventuell war der Flug selbst teilweise gewollt (= „guter Brocken“, rechte Halsseite) und gleichzeitig nicht gewollt (= „schlechter Brocken“, linke Halsseite). Das könnte die Beteiligung beider Halsseiten ebenso erklären:
[…] Sollen wir fliegen oder nicht? Soll ich den Flug stornieren oder lieber doch nicht? […]

Wie auch immer: Die Entscheidung, den Flug zu stornieren, leitete klar die Lösungsphase des bis dahin aktiven stammhirngesteuerten SBS (Adenoepithel des Rachens) ein:
[…] In dem Moment, als klar war, dass wir nicht fliegen werden und stattdessen noch mindestens einen Monat mehr Zeit bleibt, um mich auf meine Arbeit zu fokussieren, fiel plötzlich eine große innere Spannung ab. Mir fiel buchstäblich ein Stein von den Schultern. […]

Der Berichtverfasser erwähnt außerdem einen leichten Schnupfen (SBS der Nasenschleimhaut), der zur gelösten pcl‑Phase eines sog. Witterungskonfliktes gehört. Bei diesem Konflikt geht es darum, eine konfliktive Gefahr nicht rechtzeitig „gewittert“ zu haben. Möglicherweise bezog sich dieser Aspekt auf eine Gefahr, die sein Online‑Business hätte beeinträchtigen können. Es kann sich jedoch auch um eine völlig andere Gefahr gehandelt haben – etwa im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Europa –, die mit seinem „Witterungskonflikt“ zu tun haben könnte.
[…] Ich kaufte sogar bereits einen ultraleichten Laptop und kalkulierte darauf, dass ich am Abend immer zwei bis drei Stunden arbeiten würde. Aber würde das alles wirklich so funktionieren oder würde mein Online‑Business darunter leiden, weil meine Produktivität in diesem Zeitraum stark absinken würde? Diese Unsicherheit hat mich dauerhaft über mehrere Wochen stark beschäftigt. […]

Der 65‑jährige Freund löste anhand der im Text genannten Informationen (leichte Grippe) einen leichten Selbstwerteinbruch, vermutlich für seine quergestreifte Arm‑ und eventuell Beinmuskulatur (V. nicht festhalten können), sowie einen Witterungskonflikt (= SBS der Nasenschleimhaut), der jedoch eine andere „Gefahr“ betraf. Höchstwahrscheinlich ging es darum, die „gefährliche Information“ über die flugbezogene Trennung von seiner besten Freundin nicht rechtzeitig „wittern“ zu können. Beide gleichzeitig gelösten SBSe werden im Volksmund häufig als „Grippe“ bezeichnet.

Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, welche Symptome seine Freundin V. genau hatte:
[…] Interessant war, dass nicht nur ich darauf reagiert habe, sondern auch meine Freundin V. Sie hatte schon am Sonntagabend erste Symptome, und ich selbst habe am Montagmorgen gemerkt, dass mein Hals anfängt zu kratzen. […]

Ich vermute jedoch, dass auch bei ihr das Adenoepithel des Rachens (stammhirngesteuerter „Brockenkonflikt“) und eventuell die Schleimhaut der Nase (cortexgesteuerter „Witterungskonflikt“) betroffen waren.

Herzlichen Dank für die Zusendung dieses Erfahrungsberichtes und die freundliche Genehmigung, ihn veröffentlichen zu dürfen!